Wie messbar sind SEO-Erfolge eigentlich?

Von meinen Kunden werde ich immer wieder gefragt, wie man eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung messen kann. Das ist tatsächlich eine gute Frage, da man als Auftraggeber in den oft sehr aufwändigen und komplizierten Optimierungsprozess nicht eingebunden ist. Die einfachste Antwort ist wohl diese, dass man es an der Ranking-Entwicklung der Suchbegriffe ablesen kann, ob eine SEO-Strategie erfolgreich ist oder nicht.

Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Daher ist es wichtig, von Anfang an Ziele zu definieren, die über die Ranking-Entwicklung hinausgehen. Klar ist die Verbesserung der Positionen bei den Google-Suchergebnissen ein vorrangiges Ziel, aber bei umkämpften Branchen eben nicht immer leicht und schnell erreichbar. Daher sollten auch andere SEO-Kennzahlen in die Bewertung einfließen. SEO ist ein langfristiger Prozess und um die Entwicklung bei den Suchergebnissen positiv zu beeinflussen, gehören viele verschiedene Maßnahmen dazu.

Solche SEO-Kennzahlen sind:

  • die Entwicklung des Seiten-Traffics
  • die fortschrittliche Entwicklung der Sichtbarkeit
  • Maßnahmen der OnPage-Optimierung
  • Maßnahmen der OffPage-Optimierung
  • Aktivitäten auf den Social-Media-Kanälen

 

Sie sehen also, dass all diese oben genannten Punkte auch einen wesentlichen Beitrag zur Gesamtentwicklung einer Webseite beisteuern und deshalb nicht vernachlässigt werden dürfen.

Ein Satz zur Transparenz unserer SEO-Dienstleistungen:

Ich verstehe jeden Auftraggeber, der für sein Geld genauestens wissen möchte, was wir in der Suchmaschinenoptimierung dafür leisten. Leider ist dies nicht in jener Form möglich, wie es sich die meisten Kunden wünschen würden. In den Preis einer Suchmaschinenoptimierung ist auch die jahrelange Erfahrung und Wissensaneignung des Optimierers eingepreist. Das ist ein wichtiger Faktor, der aber natürlich mit Transparenz nicht viel zu tun hat.

Wenn ich Webseiten optimiere, dann arbeite ich konzentriert an einem Ziel und bediene mich dabei auch der Mithilfe teurer kostenpflichtiger SEO-Tools. Bei schwierigen Problemen lese ich mich in Webinhalte ein oder befrage meine Kollegen in unseren Netzwerk-Meetings. Man kann sich vorstellen, dass dies sehr zeitaufwendig ist und ebenso in den Optimierungspreis einfließt. Aber natürlich nicht 1:1, sondern wesentlich vergünstigt.

Am Anfang meiner Karriere habe ich mir vorgenommen, meine Kunden über alle meine Optimierungsschritte genauestens zu informieren. Diesen Gedanken habe ich nach einiger Zeit wieder verworfen, da diese Reportings so viel Zeit in Anspruch nehmen und so umfangreich sind, dass ich diese niemals weiter verrechnen könnte. Und außerdem können die meisten Kunden mit diesen hochtechnischen Beschreibungen ohnedies nichts anfangen. Aber es wäre zweifelsohne praktisch, denn dann könnte jeder sehen, wie viel Arbeit hinter diesen SEO-Maßnahmen steckt.

Also komme ich an dieser Stelle wieder an den Anfang meines Textes zurück

Euer Heimo Lueder