Am 25. Mai 2018 tritt die europaweite Datenschutzverordnung (DSGVO) in Kraft. Es werden dadurch die Regelungen zur Erhebung, Verwendung sowie Verarbeitung personenbezogener Daten europaweit vereinheitlicht.

Für Unternehmen und insbesondere Webseitenbetreiber entstehen erhebliche Änderungen, die bis zu diesem Termin umgesetzt werden müssen. Ansonsten drohen hohe Strafen.

Die WKO bietet hier eine umfassende Informationsmöglichkeit im Internet an.

Wir stellen Ihnen hier eine kurze Checkliste zur Verfügung, die aber keinesfalls als Rechtsberatung verstanden werden darf!

Checkliste zur Datenschutzverordnung (DSGVO)

1. Stellen Sie Ihre Website auf HTTPS (SSL) um

Dadurch wird eine sichere Netzverbindung zwischen einem Server und einem Client gewährleistet. Ab Juli dieses Jahres wird Google in seinem Chrome-Browser alle Websites ohne SSL-Verschlüsselung mit einem deutlichen Hinweis als nicht sicher kennzeichnen.

2. Prüfen Sie bestehende Verträge zur Auftragsdatenverarbeitung (ADV)

Im Zuge der DSGVO ist es wichtig, dass alle bestehenden ADV-Verträge an die neuen Regelungen angepasst werden. Bitte unbedingt mit dem eigenen Datenschutzbeauftragten abklären!

3. Prüfen und Überarbeiten Sie Ihre Datenschutzerklärung

In der Datenschutzerklärung wird festgehalten, welche Daten erfasst werden, wie und zu welchen Zwecken diese Daten erfasst sowie verarbeitet werden. Um die Pflichtangaben Ihrer Datenschutzerklärung DSGVO-konform anzupassen, empfehlen wir den Datenschutzerklärung-Generator der deutschen Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE, die unter anderem auf Internet- und Medienrecht spezialisiert ist. Hierbei handelt es sich zwar um einen Generator auf Basis des deutschen Rechts aber es ist trotzdem sehr interessant, welche Datenschutzerklärung hier automatisch generiert wird.

4. Cookie-Hinweis auf Ihrer Website

Wenn Ihre Website bzw. Ihr Onlineshop Cookies nutzt, empfehlen wir einen Cookie-Hinweis beim ersten Aufruf Ihrer Website einzublenden. Hier sollte die Einwilligung des Nutzers A?ber die Verwendung von Cookies eingeholt und auf dessen Widerspruchsrecht hingewiesen werden.

5. Benennen Sie einen Datenschutzbeauftragten

Checken Sie mit diesem alle Maßnahmen für diese DSVGO, damit Sie keinen bösen Überraschungen erleben.

6. Umsetzung unternehmensinterner Aspekte

Je nach Unternehmensart gibt es hier verschiedene Maßnahmen, die umgesetzt werden müssen. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig!