Die „unendliche“ Geschichte vom Suchvolumen

Google Suchvolumen

Wie wichtig ist denn bei der Auswahl von Keywords das Suchvolumen?

Dem ersten Eindruck nach sehr wichtig, aber Vorsicht: Das Suchvolumen ist nicht gleich jener numerische Wert, den uns gerne Google serviert. Natürlich orientieren wir uns vor der Festlegung von Suchbegriffen und einer Optimierungsstrategie nach dem vermeintlich wichtigen Suchvolumen, weil es auch das Hauptthema unserer Kunden ist. Viel Suchvolumen ist gleichbedeutend mit viel Umsatz, glauben unsere Interessenten fast immer.

Bei dem von Google gelieferten Suchvolumen handelt es sich um auf das Jahr gerundete Durchschnittszahlen. Es gilt, je generischer ein Suchbegriff ist (z.B. Schuhe) desto höher ist das Suchvolumen. Was bedeutet das allerdings für die Optimierung? Hart umkämpfte Trafficgiganten wie „Schuhe“ kann man heutzutage nur noch mit enormen Aufwänden optimieren. Zu hoch ist der Mitbewerb und damit verbunden sind die vordersten Plätze bei Google von Platzhirschen wie Amazon, Zalando & Co fast fix vergeben.

Welche Zahl stellt das Suchvolumen also dar?

Sieht man sich die Zahlen im Google Keyword-Planner an, dann gehe ich eigentlich davon aus, dass die dortigen Suchvolumen-Zahlen Summen sind, die sich aus vielen Suchvarianten für das Keyword ergeben. Zu diesen Suchvarianten gehören unter anderem:

  • Fehlerhafte Schreibweisen
  • Singular- oder Plural Formen
  • Wortstämme
  • Abkürzungen
  • Akzentzeichen
  • Wörter in einer anderen Reihenfolge mit derselben Bedeutung
  • Hinzugefügte oder entfernte Funktionswörter
  • usw…

Fazit:

Google lernt immer stärker die Suchintentionen der Besucher zu interpretieren und vervollständigt damit Suchanfragen. Dies ist eine große Herausforderung in der künftigen Keywordrecherche und sollte dabei immer berücksichtigt werden. Grundsätzlich gilt hier der weise Spruch in etwas abgeänderter Form: Oft ist weniger Suchvolumen mehr Erfolg!